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Sage New Classic (Line)

SWB 4.08 - Lieferungen in ABF einscannen


Lieferungen in Abf einscannen

LDS Zusatzprogramm 4.08
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Beim Erfassen von Lieferungen zu einem bestehenden
Auftrag kann vor dem Aufruf der Positionserfassung
(nach Ok-Abfrage "Ja") die "Scanerfassung" gewählt werden.

In diesem Fall werden keine Positionen übernommen, die
Restmengen des Vorgangs werden nicht vorgegeben.

Nach Eingabe der Artikelnummer erfolgt automatisch die
Verkettung mit der dazugehörenden Auftragsposition
(ohne vorherige Abfrage).

Nach Eingabe der Menge erfolgt die Eingabe der nächsten
Artikelposition etc.


Die Mengenvorgabe und Vorgangsarten in denen eine Scanerfassung
erfolgen soll wird über die Datei SWB408.INI
(im Mandantenpfad) gesteuert.

[Mengenvorgabe]
Wert=1
'0=Liefermenge=0 1=Liefermenge=1 2=Restmenge


[Ohne Positionsvorgabe]
Vorgangsarten=LD
'L=Lieferung, D=Direktrechnung, R=Rechnung, S=Sammelrechnung


Vor der Abspeicherung der Vorgangspositionen werden
auf Vollständigkeit geprüft. Auftragspositionen mit
Restmengen werden in einem Fenster angezeigt, die Scanerfassung
kann auf Wunsch fortgesetzt werden.


Hinweis zum SAGE-Zusatzpaket Rahmenaufträge:
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Handelt es sich bei dem bestehenen Auftrag um einen Abruf, wird
die gescannte Position - analog zur manuellen Erfassung einer neuen
Position - NICHT mit der Auftragsposition verkettet.
Beim Speichern der Lieferung wird somit eine neue Auftragsposition
ohne Verbindung zum Rahmenauftrag erzeugt.




SWB 4.09 - Leergutbestände pro Kunde


Leergutbestände pro Kunde

LDS Zusatzprogramm 4.09
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Allgemeines
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Achtung! Diese Zusatzprogramm erweitert den Leisungsumfang des
Moduls 8.95 "Leergutkartei". Es wird somit vorausgesetzt,
daß auch dieses LDS-Modul installiert ist.

Für die als "Leergut" markierten Artikel wird zusätzliche der
Bestand pro Kunde und Artikel verwaltet.


Artikelstamm PA1310
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Artikel können zusätzlich mit dem "Kennzeichen Leergut" markiert
werden.
0 = Kein Leergut
1 = Leergut



Kundenstamm PA1110
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Von der Ok-Abfrage wird über die neue Option ". = LDS Optionen"
und dann "Leergutbestand" eine neue Maske aufgerufen in der die
Leergutbestände des Kunden eingegeben/geändert/gelöscht werden
können.

In dieser Maske kann im Feld Artikelnummer mit F3 nach den
Leergutartikeln des Kunden gesucht werden.



Auftragserfassung PA2100
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Beim Abspeichern von Lieferungen wird für die als "Leergut" gekenn-
zeichneten Artikel der Bestand beim Lieferempfänger automatisch
aktualisiert.


Rücklieferungen
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Rücklieferungen von Leergut können als "Rücklieferschein" (mit anschließender
Gutschrift) oder als "Direktrechnung" mit negativen Mengen erfaßt werden.
Auch in diesem Fall wird der Leergutbestand beim Kunden korrigiert.



Druck ABF-Korrespondenzformulare
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In den ABF-Korrespondenzformularen (außer Angebot, Kostenvoranschlag,
und Stapelauftrag) werden optional die Leergutbestände des Kunden
gedruckt.

Der Druck erfolgt über die Formularpositionen 40 (Überschrift) und
41 (Leergutbestände).

In Formularposition 41 stehen folgende Formularfelder zur Verfügung:
100 = Artikelnummer
101 = Leergutbestand
102 = Artikelkurzbezeichnung
122 = Hersteller

Die Drucksteuerung erfolgt über die Datei SWB409.INI im Mandanten-
datenpfad (z.B. c:\sage\khk\clbs\31\dat\0\swb409.ini).

[Leergut-Druck]
Vorgangskuerzel=ARLS ' Vorgangskürzel der Formulare in denen
der Leergutbestand gedruckt wird.
' A=Auftrag, L=Lieferschein, R=Rechnung,
S=Sammelrechnung, "T"=Stornorechnung,
"G"=Gutschrift

Die Daten werden in der Datei A10140LG gespeichert.

Die Dateibeschreibung ist in den mitgelieferten RP-Dateien für
den Reportgenerator enthalten.

SWB 4.10 - Rahmenbestellungen




Rahmenbestellungen

LDS Zusatzprogramm 4.10
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1. Allgemeines/Neuerungen
2. Rahmenbestellungen erfassen
3. Stapeldruck Rahmenbestellungen
4. Übernahme Rahmenbestellung in eine Bestellung (Abruf)
5. Liste offene Rahmenbestellungen nach Lieferant
6. Datenintegritätsprüfung
7. Sonstiges


1. Allgemeines/Neuerungen
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1.1. Allgemeines

Überblick

Mit diesem Zusatzprogramm können Rahmenbestellungen verwaltet werden.

Die Rahmenbestellung umfaßt die gesamte Bestellmenge für beispielsweise ein
ganzes Jahr. Bei Bedarf können beim Lieferanten Teilmengen aus der Rahmen-
bestellung abgerufen werden. Die abgerufene Menge und die Restmenge werden
vom Programm automatisch verwaltet und in Rahmenbestellung sowie in der
(Standard-)Bestellerfassung und den zugehörigen Vorgängen (Lieferschein,
Wareneingang, Rechnung etc.) angezeigt.


Besonderheiten

- Versenden von Rahmenbestellungen per E-Mail

Beim Versenden einer Rahmenbestellung per E-Mail wird der Betreff auf die
gleiche Weise gebildet, wie beim Versenden einer Bestellung. Der Name des
Anhangs wird vom Programm automatisch vergeben und kann nicht manuell
eingestellt werden.


1.2. Neuerungen

- In den Programmversionen ab dem 19.04.2002 wurde das Steuerzeichen für
die Erfassung von Rahmenbestellungen von 00900 auf 00009 geändert!


2. Rahmenbestellungen erfassen
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Mit dem Programm PA3300 (Steuerzeichen 00009) können Rahmenbestellungen erfaßt
und bearbeitet werden. Zu jeder Rahmenbestellungsposition werden die
abgerufene Menge und die Restmenge angezeigt.

Rahmenbestellungen werden nicht in die Wochendisposition eingetragen und haben
auch keinen Einfluß auf die Bestände.

Der Nummernkreis für die Rahmenbestellungen wird in der Textdatei ALD410N1 im
Mandantendatenpfad geführt. In den ersten 11 Zeichen steht die letzte
verwendete Rahmenbestellnummer. Die Datei kann mit einem beliebigen
Texteditor bearbeitet werden, so daß manuelle Änderungen des Nummernkreises
einfach möglich sind. Bitte beachten Sie, daß das Zurücksetzen des
Nummernkreises zu Fehlern führen kann.

Rahmenbestellungen oder Rahmenbestellpositionen sollten erst gelöscht werden,
wenn alle zugehörigen Bestellungen erledigt sind. Wird die Rahmenbestellung vorher
gelöscht, können die Rahmenbestellmenge und die Restmenge in den
zugehörigen Bestellungen nicht mehr angezeigt werden.
Beim Löschen erscheint eine entsprechende Rückfrage, wenn noch nicht die
komplette Rahmenbestellmenge abgerufen wurde.



3. Stapeldruck Rahmenbestellungen
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Mit dem Programm PA3300 (Steuerzeichen 09000) kann das Programm
"Stapeldruck Rahmenbestellungen" aufgerufen werden.

Das Formular ist in der Formularbibliothek LDSBST20.FRW unter den Formularnummern
10 bis 19 (Variante 0 bis 9) gespeichert.

Fremdsprachliche Formulare werden standardmäßig nicht mit ausgeliefert,
sondern müssen durch Kopieren der Formulare selbst erzeugt werden.
Die Formulare für Sprachcode 1 müssen in der Formularbibliothek LDSBST21.FRW
stehen, die Formulare für Sprachcode 2 müssen in der Bibliothek LDSBST22.FRW
stehen usw.

Das Rahmenbestellformular entspricht weitgehend dem Bestellformular,
allerdings werden zusätzlich folgende Felder übergeben:
591 = Abgerufene Menge
592 = Restmenge

Im Bestellformular (BESTEL20) werden folgende Feder zusätzlich gefüllt:

590 = Rahmenbestellnummer
591 = Rahmenbestellmenge
592 = Restmenge



4. Übernahme Rahmenbestellung in eine Bestellung (Abruf)
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Bei einem Abruf muß eine neue Bestellung angelegt werden. Im Feld
"Lieferant" kann mit der Funktionstaste F3 die Rahmenbestellung in die
Bestellung übernommen werden. Hierbei wird im Feld "Menge" automatisch die
Restmenge (= Rahmenbestellmenge ./. abgerufene Menge) eingetragen.

Wurden nicht die gesamten Restmengen abgerufen, müssen anschließend die
tatsächlich abgerufenen Mengen in den Positionen manuell eingetragen
werden. Nicht abgerufene Artikel können manuell gelöscht werden.

Bei einer Änderung der Bestellmenge im Vorgang (Abruf) wird die
abgerufene Menge in der Rahmenbestellung automatisch aktualisiert. Liefer- und
Rechnungsmengen haben hingegen keinen Einfluß auf die abgerufene Menge.

In den Vorgängen wird in der Kopferfassung wird rechts oben am
Bildschirm die Nummer der zugehörigen Rahmenbestellung angezeigt.

Zu jeder Position werden die Rahmenbestellmenge und die Restmenge
angezeigt.


5. Liste offene Rahmenbestellungen nach Lieferant
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Mit dem Programm PA3050 (Steuerzeichen 04900) kann die Liste der offenen
Rahmenbestellungen sortiert nach Lieferant ausgewiesen werden. Ausgewiesen wird pro
Artikel- bzw. Stücklistenposition die Rahmenbestellmenge, die abgerufene
Menge und die Restmenge.

Das Formular ist in der Formularbibliothek LDSBST20.FRW gespeichert.



6. Datenintegritätsprüfung
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Mit dem Programm Check070 Stz. 01009 kann eine Datenintegritäts-
prüfung für die Rahmenbestellungen durchgeführt werden.

Das Programm prüft/korrigiert die Daten in zwei Schritten:

- Zunächst werden die Verkettungen geprüft und es wird ein entsprechendes
Fehlerprotokoll ausgedruckt

- Im zweiten Schritt werden die Verkettungsfehler durch einen Neuaufbau
der Rahmenbestellpositionsdatei beseitigt, sofern dies in der Maske
aktiviert wurde! Nach dem Neuaufbau der Positionsdatei werden
die Positions ID's der Rahmenbestellungen überprüft. Fehler werden in
einem zweiten Protokoll ausgwiesen.

Alle im ersten Protokoll ausgewiesenen Vorgänge müssen anschliessend
manuell auf ihre Richtigkeit überprüft werden. Insbesondere ist die
Korrektheit der abgerufenen Mengen zu prüfen.

Alle im zweiten Protokoll ausgewiesenen Vorgänge sind zusätzlich
zu bearbeiten:
In den aufgelisteten Vorgängen sind Positions ID's mehrfach vorhanden.
Jede Positions ID darf nur einmal vorkommen.

Wählen Sie bei jeder Positons ID eine Position aus, die sie beibehalten
möchten. Für die übrigen Positionen mit der selben Positions ID müssen
manuell neue Positions ID's vergeben werden. Hierfür verwenden Sie das
Programm Pa3300 mit Stz. 00099; in der Positionserfassung können dann
über das Optionsmenü neue Positions ID's vergeben werden.

ACHTUNG:
Bei der Vergabe einer neuen Positions ID für eine Position handelt
es sich um eine Korrekturmaßname. Wenn Sie dies bei einer intakten
Position ausführen, dann werden dadurch die abgerufenen Mengen
gelöscht!
Aus diesem Grund ist der Aufruf des Programms PA3300 mit Stz. 00099
nicht ins Menü eingebunden



7. Sonstiges
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- Speicherung der Daten

Die Rahmenbestellung ist in folgenden Dateien gespeichert:
· A10810H : Rahmenbestellkopf
· A10810H.VDT : Abweichende Lieferadresse
· A10811H : Index nach Lieferantenkurzbezeichnung
· A10812H : Rahmenbestellpositionen
· A10812H.VDT : RTF-Memos zu Langtext- und Textpositionen
· A10810D : Zusatzdokumente zur Rahmenbestellung

Der Rahmenbestellkopf in der Datei A10810H ist mit dem Preset "B" gespeichert.
(Bsp.: Rahmenbestellung 00000100025 ist unter dem Schlüssel B00000100025 gespeichert)

Die Rahmenbestellmengen/Restmengen werden in der Datei ALD4101 verwaltet.


- Drucken von Informationen der Rahmenbestellungen

In Bestellungen und Folgevorgängen zu einer Rahmenbestellung kann zusätzlich die
gesamte Rahmenbestellungsmenge (Feld "RA Bestellmenge") und die noch nicht
abgerufene Menge (Feld "RA Restbestellmenge") ausgewiesen werden.

Bei allen zu einem Rahmenbestellung gehörenden Vorgängen (Bestellung,
Lieferschein, Rechnung usw.) ist die zugehörige Rahmenbestellnummer
in der Datei A10810L8 gespeichert (Offset 13, elf Zeichen lang, siehe
Dateibeschreibung).

Beispiel: Druck der Rahmenbestellungsnummer in der Rechnung per Referenzfeld

Feld Inhalt: A10810L8,256,B*G20,13,11,0,0
20 = Feld Bestellungsnummer im Formular Bestellung


- Extradaten

Das Anlegen von Extradaten in Rahmenbestellungen wird nicht unterstützt.

SWB 4.11 - Automatische Artikelnummernvergabe im Artikelstamm


Automatische Artikelnummernvergabe im Artikelstamm

LDS Zusatzprogramm 4.11
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Inhalt:

1. Allgemeines
2. Grundeinstellung
3. Vergabe von Artikelnummern
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1. Allgemeines
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Mit diesem Zusatzprogramm ist es möglich automatisch neue
Artikelnummern generieren zu lassen. Die neu generierte Nummer
wird auf Basis der Eingabe im Feld Artikelnummer und den bereits
im Artikelstamm angelegten Artikelnummern ermittelt. Es kann
numerisch oder alphabetisch "hochgezählt" werden.

Die Möglichkeit manuell eine neue Artikelnummer anzugeben besteht
weiterhin.


2. Grundeinstellung
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Das Programm bietet verschiedene Möglichkeiten der Artikelnummern-
vergabe. Ein bestimmter Bereich der Artikelnummer wird hierbei als
"Zähler" verwendet. Alle Einstellungen bezüglich dieses Zählers
erfolgen innerhalb der Datei LDS411.INI im Mandanten-Datenpfad;
folgende Einstellungen für den Zähler sind möglich:

a) Die Zählweise kann vorgegeben werden

Entweder wird dem Programm fest vorgegeben, ob die Zählweise
numerisch oder alphabetisch ist oder das Programm ermittelt
die Art des Zählers selbst.

Abschnitt: [NeuVergabe]
Eintrag : Art

Mögliche Einstellungen:
0 = automatische Ermittlung der Zählweise
1 = numerische Zählweise
2 = alphabetische Zählweise

- numerische Zählweise (numerischer Zähler)
Die Länge des Zählers wird beim hochzählen immer gleich. Beim
Zählen werden nur die Ziffern von 0 bis 9 verwendet. Wenn der
Wertebereich des Zählers ausgeschöpft ist, dann beginnt die
Zählung wieder bei null. Der Zähler wird immer mit Vornullen
erzeugt. Bei einem dreistelligen Zähler können maximal 999 neue
Artikelnummern erzeugt werden.

- alphabetische Zählweise (alphabetischer Zähler)
Die Länge des Zählers wird beim hochzählen immer gleich. Beim
Zählen werden nur die Buchstaben des Aplhabets von A bis Z
verwendet. Groß-/Kleinschreibung bleibt bei jeder Stelle
erhalten! Jede Stelle zählt also entweder von A bis Z oder von
a bis z. Wenn der Wertebereich des Zählers ausgeschöpft ist,
dann beginnt die Zählung wieder bei A. Der Zähler wird immer
mit führendem Buchstaben "A" erzeugt.

- automatische Ermittlung der Zählweise
Wenn das letzte Zeichen innerhalb des Zählers eine Ziffer ist,
dann ist die Zählweise numerisch; wenn das letzte Zeichen ein
Buchstabe ist, dann ist die Zählweise alphabetisch.


b) Die Position des Beginns des Zählers kann vorgegeben werden.

Entweder wird dem Programm fest vorgegeben, ab welcher Position
innerhalb der Artikelnummer der Zähler beginnen soll oder das
Programm kann die Position des Zählers selbst ermitteln.

Abschnitt: [NeuVergabe]
Eintrag : abStelle

Es sind Werte von 0 bis zur Länge der Artikelnummer zulässig. Der
Wert darf NICHT größer sein als die im Mandantenstamm angegebene
Länge der Artikelnummer!

- feste Position

Wenn ein Wert größer als null eingestellt wird, dann beginnt
der Zählers immer an der angegebenen Position innerhalb der
Artikelnummer.

- automatisch ermittelte Position

Wenn null eingestellt wird, dann ermittelt das Programm die
Position des Zählers automatisch. Der Zähler befindet sich
dann immer am Ende der Artikelnummer.

- numerischer Zähler

Der Beginn des Zählers liegt am Beginn des letzten Blocks
aus Ziffern innerhalb der Artikelnummer

Beispiel:
Basis-Artikelnummer : ABC-10000-XY
-> Beginn des Zählers: Stelle 5 (die Position der "1")


- alphabetischer Zähler

Der Beginn des Zählers liegt am Beginn des letzten Blocks
aus Buchstaben innerhalb der Artikelnummer

Beispiel:
Basis-Artikelnummer : ABCD-XYZ-99
-> Beginn des Zählers: Stelle 6 (die Position des "X")


c) Die Länge des Zählers kann vorgegeben werden

Entweder wird dem Programm die Länge des Zählers innerhalb der
Artikelnummer fest vorgegeben oder das Programm kann die Länge
selbst ermitteln.

Abschnitt: [NeuVergabe]
Eintrag : Laenge

Es sind Werte von 1 bis zur Länge der Artikelnummer zulässig.

- feste Länge

Wenn ein Wert größer als null eingestellt wird, die Länge
des Zählers auf diesen Wert eingestellt. Wenn sich durch
die Länge des Zählers eine zu lange Artikelnummer ergeben
würde, dann wird die Länge des Zählers automatisch reduziert.

Vorsicht: Wenn die Länge des Zählers fest vorgegeben wird,
dann werden die Zeichen innerhalb des Zählers
überschrieben, auch wenn sie nicht dem Typ des
Zählers entsprechen (z.B. Buchstaben innerhalb eines
numerischen Zählers).


- automatisch ermittelte Länge

Wenn null eingestellt wird, dann ermittelt das Programm die
Länge des Zählers automatisch. Der Zähler ist dann so lang,
wie der entsprechende Block innerhalb der vorgegebenen
Artikelnummer.

Beispiel numerischer Zähler:
Beginn des Zählers : Stelle 5
Basis-Artikelnummer : ABC-10000
-> Länge des Zählers: 5 Stellen (die "10000")

Beispiel alphabetischer Zähler:
Beginn des Zählers : Stelle 6
Basis-Artikelnummer : ABCD-XYZ
-> Länge des Zählers: 3 Stellen (die "XYZ")


Beispiel: Datei LDS411.INI (im Mandanten-Datenpfad)

[NeuVergabe]
abStelle = 0
Laenge = 0
Art = 0

Hier werden alle drei Einstellungen automatisch ermittelt. Die
Position des Zählers innerhalb der Artikelnummer, die Länge des
Zählers sowie die Zählweise.



3. Vergabe von Artikelnummern
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Im Artikelstamm wird die Vergabe von Artikelnummern im Feld Artikel-
nummer aufgerufen. Es gibt zwei Varianten für die Neuvergabe von
Artikelnummern. Lücken innerhalb der vorhandenen Arikelnummern können
entweder aufgefüllt werden oder diese können unberücksichtigt bleiben:

- F9 : Vergabe einer neuen Nummer mit Auffüllen von Lücken
- F10: Vergabe einer neuen Nummer ohne das Auffüllen von Lücken

Bei der Vergabe einer neuen Artikelnummer gehen Sie bitte wie folgt
vor:

- Geben Sie in das Feld Artikelnummer den Beginn der neu zu
vergebenden Artikelnummer ein (fester Preset)

- Drücken Sie F9 oder F10

- F9 (Vergabe mit Auffüllen von Lücken)

Das Programm sucht nach der ersten Artikelnummer die mit den
von Ihnen angegebenen Zeichen beginnt. Anschließend wird gemäß
den Vorgaben für den Zähler die darauffolgende Artikelnummer
ermittelt. Falls die Nummer bereits existiert, wird automatisch
die nächste Nummer ermittelt bis eine Nummer erreicht ist, die
noch frei ist. Der von Ihnen eingegebene Preset wird in einer
temporären Datei zusammen mit der tatsächlich generierten
Artikelnummer gespeichert; dies dient dem schnellren Auffinden
freier Nummern. Beim Verlassen des Progrmms wird die temportäre
Datei gelöscht.

- F10 (Vergabe ohne Auffüllen von Lücken)

Das Programm sucht nach der LETZTEN Artikelnummer die mit den
von Ihnen angegebenen Zeichen beginnt. Anschließend wird gemäß
den Vorgaben für den Zähler die darauffolgende Artikelnummer
ermittelt. Falls die Nummer bereits existiert, wird automatisch
die nächste Nummer ermittelt bis eine Nummer erreicht ist, die
noch frei ist.

- Die neu ermittelte Artikelnummer wird im Feld Artikelnummer
angezeigt. Bei jedem weiteren Betätigen von F9 oder F10 wird
jedes mal die nächst höhere Nummer ermittelt. Nach Bestätigung
mit Return können Sie die übrigen Felder des Artikels eingeben.

SWB 4.12 - Bilddatei im Artikel-Stücklistenstamm zuordnen/anzeigen/drucken


Bilddatei im Artikelstamm/Stücklistenstamm/ABF zuordnen/anzeigen/drucken

LDS Zusatzprogramm 4.12
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Mit diesem Zusatzprogramm können Sie jedem Artikel im Artikelstamm
bzw. jeder Stückliste im Stücklistenstamm ein Bild zuordnen und es
im Artikelstamm/Stücklistenstamm und der Auftragserfassung am Bildschirm
anzeigen.

Aus dem Artikelstamm und dem Stücklistenstamm heraus kann es auch gedruckt
werden.

Es werden folgende Bildformate unterstützt:

- .bmp
- .jpg
- .gif
- .ico
- .dib


Achtung:
Im Web Client ist diese Funktion NICHT nutzbar!

Über die SWB412.INI Datei im User Verzeichnis mit folgendem Aufbau

[PFAD]
PIC=C:\
AKTIV=0 ;0=NEIN 1=JA

merkt sich das System für den User immer den letzten gültigen Pfad.
Bei Artikeln wo noch nicht etwas hinterlegt ist wird dieser Pfad
dann als Vorlage genommen.Die SWB412.INI wird Automatisch angelegt
wenn Sie nciht vorhanden ist.


Artikelstamm/Stücklistenstamm
-----------------------------

Im Artikelstamm und im Stücklistenstamm können die Funktionen "Bild anzeigen"
bzw. "Bild zuordnen" aus der OK-Abfrage heraus aufgerufen werden. Zunächst
mit "LDS Optionen" und dann "Bild anzeigen" bzw. "Bild zuordnen".

- Bild anzeigen

Sofern dem Artikel ein Bild zugeordnet wurde, wird dies am Bildschirm
angezeigt. Das Fenster kann durch Drücken der ESC oder Return-Taste
(oder Klick auf das Schließfeld) wieder geschlossen werden.

- Bild zuordnen

Im Eingabefeld für den Namen der Bilddatei kann mit F2 ein vorhandenes
Bild aus einem beliebigen Verzeichnis ausgewählt werden. Nach der
Auswahl des Bildes wird dieses sofort angezeigt. Die Länge des Pfad-
namens inkl. Name der Bilddatei ist auf 75 Zeichen begrenzt.


Bei Bestätigung des Bildnamens mit "J" im Fenster "Bilddatei zum Artikel"
wird die Zuordnung sofort gespeichert (nicht erst beim Speichern des
Artikels in der Haupt-OK-Abfrage).


Mit "L" kann die Zuordnung des Bildes zu dem Artikel gelöscht werden.

Achtung: Die Bilddatei selbst bleibt dadurch unberührt! Sie wird also
NICHT gelöscht und bleibt unverändert erhalten. Das gleiche
gilt wenn der Artikel gelöscht wird!


Mit der Option "Drucken" wird das Bild in Originalgröße mit Standard-
einstellungen ausgedruckt. Der Ausdruck erfolgt immer auf dem Windows-
Standard-Drucker. Achtung, dieser ist NICHT unbedingt mit dem in der
aktuellen Druckerzuweisung der Classic Line hinterlegten Drucker
identisch! Eine Druckvorschau oder eine weitere Formatierung des
Ausdrucks ist z.Zt. nicht möglich.

Die Zuordnung der einzelnen Artikel zu den Bildern wird in einer
eigenen Datei gespeichert: A10130LP (siehe Dateibeschreibung auf der
LDS-CD). Es wird zu jedem Artikel jeweils der komplette Pfad der
Bilddatei hinterlegt.



Auftragsbearbeitung
-------------------

Im Telefonverkauf, der Angebotserfassung und der Auftragserfassung
kann das Bild eines Artikels oder einer Stückliste am Bildschirm
angezeigt werden. Der Aufruf dieser Funktion erfolgt über das Options-
Menü: "Bilddatei zum Artikel/zur Stückliste".

In den SAGE-Rahmenaufträgen steht die Funktion dieses LDS-Zusatzprogramms
nicht zur Verfügung.


Besonderheiten
--------------

- Obwohl die Bilddatei an einem beliebigen Ort liegen kann, empfehlen
wir die Bilder für jeden Mandanten getrennt jeweils in einem eigenen
Verzeichnis zu speichern.

- .gif - Bilder werden nicht animiert dargestellt.

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